DER TAGESABLAUF - SPIELEND LERNEN, LERNEND SPIELEN
Der Morgen beginnt mit der Freiarbeit. Während dieser Zeit gibt es kein
festes Angebot. So haben die Kinder die Möglichkeit - im Rahmen der
vorbereiteten Umgebung - in aller Ruhe ihren individuellen Interessen
nachzugehen. Dabei können sie allein oder mit Unterstützung der Erzieherin, ihre
Tätigkeiten auswählen und auch entscheiden, ob sie Spielpartner wünschen.
Es ist die Aufgabe der Erzieherin, jedes einzelne Kind genau zu beobachten,
seine inneren Bedürfnisse aufzuspüren und es entsprechend anzuregen.
In der Freiarbeitsphase besteht auch die Gelegenheit zu frühstücken. Hier
können geübte Fertigkeiten zu einem sozialen Zweck eingesetzt werden, z. B. wenn
ein Kind einem körperbehinderten Kind hilft, seinen Tee einzugießen. Wir leiten
die Kinder dazu an, das benützte Geschirr anschließend abzuwaschen und den
Tischplatz für das nächste Kind neu herzurichten.
Nach der Freiarbeit versammeln sich die Kinder im Stuhlkreis. Hier stehen
gemeinsame Beschäftigungen im Mittelpunkt. Je nach Situation werden z. B. Spiele
gemacht und gesungen, Bilderbücher betrachtet und Geschichten erzählt, Gespräche
geführt, Sachthemen erörtert oder auch gemeinsam gefeiert. Danach geht es fast
immer in den Garten.
Nachmittags stehen erlebnispädagogische und bewegungsintensive Angebote
im Vordergrund.
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden - neben der Förderung in
der Gruppe - zusätzlich noch in Einzelsitzungen Heilpädagogisch betreut.
Wo immer sich die Gelegenheit ergibt, versuchen wir, unseren Kindern auch
außerhalb des Kinderhauses neue Erfahrungsmöglichkeiten zu erschließen, z. B.
bei Ausflügen, Naturerkundungen, Museums- und Theaterbesuchen.
Jede Gruppe übernachtet einmal pro Kindergartenjahr im
Kinderhaus.
Weitere Fotos geben Ihnen einen Einblick in den Alltag unseres
Kinderhauses. Bitte
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Gartenarbeit
im Frühling

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