Interessante Literatur für Eltern


Maria Montessori:
„Kinder sind anders!“
ISBN 342336047X, DTV

Ulrich Steenberg:
„Montessori-Pädagogik im Kindergarten“
ISBN 3451278405, Herder, Freiburg

„Kinder kennen ihren Weg“
ISBN 3980273911, Klemm & Oelschläger
In einem persönlich gehaltenen Plädoyer berichtet der Autor in diesem Buch über seine langjährigen Erfahrungen mit Montessori-Pädagogik und wendet sich an Eltern, Lehrer(innen) und Erzieher(innen). Anschaulich und überzeugend wird in die Theorie und Praxis dieser Reformpädagogik eingeführt. Anhand zahlreicher Beispiele lernt der Leser die Grundgedanken einer Pädagogik kennen, die heute mehr denn je als Alternative zur herkömmlichen Bildung und Erziehung gesehen und praktiziert wird. Im Mittelpunkt der Montessori-Pädagogik steht die Freiheit des Kindes und der Weg zu einer autonomen Persönlichkeit.

 „Kinder finden ihren Weg“
ISBN 3451054175, Herder, Freiburg
Kinder sind neugierig, interessiert und motiviert. Dem sogenannten Erziehungs-Stress wird vorgebeugt, wenn Eltern ihre Kinder mehr ihrer eigenen Neugier und ihrem Rhythmus in einer entsprechend vorbereiteten Umgebung überlassen. Das ist der Grundgedanke von Maria Montessori. Und das ist weitgehend auch zu Hause möglich, nicht nur in Kindergarten und Schule. Ein erfahrener Montessori-Pädagoge zeigt, wie die Montessori Erziehung auch im familiären Umfeld angewendet und verwirklicht werden kann.

Heidi Maier-Hauser:
„Lieben, ermutigen, loslassen - Erziehen nach Montessori“
ISBN 3407228163, Beltz Taschenbuch

 Horst Klaus Berg:
„Maria Montessori - Mit Kindern das Leben suchen“
ISBN 3451277913, Herder, Freiburg

 Jesper Juul:
„Das kompetente Kind“
ISBN 3499625334, rororo
Die moderne Familie ruht längst nicht mehr auf den angeblich bewährten ethischen Fundamenten, die früher in allen Erziehungsfragen Halt boten. Wie vergeblich und sogar schädlich es sein kann, wenn man heute zu den traditionellen Erziehungsprinzipien zurückkehren will, zeigt der international renommierte dänische Familientherapeut Jesper Juul in seinem Buch „Das kompetente Kind“. Denn alle Kinder haben von Anfang an eine eigene Persönlichkeit und sind damit menschlich und sozial kompetente Partner ihrer Eltern. Wir Erwachsenen müssen lernen, auch störendes Verhalten in Botschaften zu übersetzen. Denn Erziehung ist ein Entwicklungsprozess - für die Eltern ebenso wie für die Kinder.

 „Aus Erziehung wird Beziehung. Authentische Eltern - kompetente Kinder“
ISBN 3451055333, Herder
Mit Kindern einen aufrichtigen Dialog wagen - das ist der Schlüssel für ein reiches Familienleben, in dem sich Kinder und Eltern frei entfalten können. Jesper Juul zeigt in diesem Buch anschaulich, wie sich aus Erziehung eine lebhafte, warme und herzliche Beziehung innerhalb der Familie entwickeln lässt. Aufbauend auf jahrzehntelanger Begleitung von Familien - ein alltagsnaher und praktischer Wegweiser. 

Hartmut von Hentig:
„Bewährung. Von der nützlichen Erfahrung, nützlich zu sein“
ISBN 3446207767, Hanser
Viele Jugendliche haben mit der Gesellschaft gebrochen. Hartmut von Hentigs Manifest macht mutige Vorschläge, wie diese soziale Erosion zu stoppen sei. Er bezweifelt, ob die Schule in der Mittelstufe überhaupt der geeignete Ort für Bildung und Erziehung ist. Die Schulzeit soll in dieser Phase unterbrochen werden, damit die Jugendlichen andere, praktische Erfahrungen sammeln können - in erster Linie die, gebraucht zu werden und sich zu bewähren. Überhaupt sollte der Schule ein soziales Jahr für alle folgen. Die Jugendunruhen in Frankreich haben gezeigt, was passieren kann, wenn sich eine ganze Generation überflüssig fühlt.

 Manfred Spitzer:
„Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft“
ISBN 3423343273, DTV
In diesem Buch werden die bekannten Daten und Fakten zu den Auswirkungen von Bildschirm-Medien auf Körper und Geist zusammenfassend und erstmals vor dem Hintergrund neuester Ergebnisse aus der Gehirnforschung diskutiert. Das Gefahrenpotential von Fernsehen, Video- und Computerspielen, Gameboy und Internetgebrauch wird deutlich gemacht. Medizin und vor allem Gehirnforschung zeigen nicht nur klar und deutlich die negativen Auswirkungen, sondern weisen auch Wege zum konkreten Handeln. Das Buch richtet sich an alle, die Bildschirm-Medien konsumieren oder den Konsum anderer - vor allem Kinder und Jugendliche - verantworten: Eltern und Lehrer, Ärzte und Psychologen, Sozialarbeiter und Pädagogen sowie Fernsehmacher und Fernsehzuschauer, Internetprovider und -surfer sowie Softwareprogrammierer und -anwender.